DSL Infos

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DSL und die technischen Voraussetzungen

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Surfen mit High Speed ist natürlich der passende Anschluss. An dieser Stelle soll aber nicht die Frage beantwortet werden, welche Bandbreite den größten Vorteil mit sich bringt.

Vielmehr sollen an dieser Stelle einige technische Details geklärt werden. DSL steht für die Begriffe Digital Subscriber Line und bezeichnet nichts anderes als den digitalen Datenversand über das herkömmliche Telefonnetz.

Hintergrund der parallelen Nutzung ist die Tatsache, dass Telefongespräche im Kupferkabel lediglich in den unteren Frequenzbereichen (bis etwa 4 kHz) übermittelt werden. Der darüber liegende Frequenzbereich blieb in der Vergangenheit ungenutzt. Genau an diesem Punkt setzt die Datenübertragung via DSL an, denn dieses Verfahren nutzt den freien Frequenzbereich bis zu 1,1 MHz zum Versand der Daten.

ADSL vs. SDSL

Die heutzutage sicher am weitesten verbreitete DSL-Technik ist das sogenannte ADSL (Abkürzung für Asymmetric DSL). Dahinter verbirgt sich eine Variante des DSL, bei welcher der Upload-Kanal wesentlich geringere Bandbreiten zulässt als der Download-Kanal.

So liegt der Upload bei einem 16.000er Anschluss bei „nur“ 1.024 kBit/s. Hiermit lässt sich im Alltag allerdings mehr als bequem surfen. Die zweite DSL-Technik, das sogenannte symmetrische DSL (kurz SDSL) geht einen anderen Weg:

Hier sind Up- und Downstream gleich groß. Allerdings kommt diese Variante eher für den gewerblichen Kunden in Betracht.

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Notwendige Hardware

Neben dem DSL-Anschluss ist natürlich auch eine gewisse Ausstattung mit technischen Geräten für die Nutzung des Internetanschlusses erforderlich. Wer einen Rechner via Netzwerkkabel mit dem DSL-Anschluss verbinden will, braucht lediglich ein DSL-Modem.

Etwas umfangreicher wird die Ausstattung zum Aufbau eines kleinen Netzwerks. In diesem Fall ist ein DSL-Router, optional mit WLAN, erforderlich. Soll via DSL telefoniert werden, benötigt man zusätzlich noch die Voice-over-IP-fähige Hardware.