High Speed oder lahme Ente?
Generell sollte diese Frage unter Berücksichtigung des eigenen Nutzungsverhaltens beantwortet werden, da am Ende der Einsatzzweck über die Bandbreite des DSL-Anschlusses entscheidet.
Wann lohnt sich eine hohe Bandbreite?
Wer täglich online ist und den DSL-Anschluss rund um die Uhr mit Live-Streams diverser Internet-Radio-Sender auslastet, parallel größere Datenmengen aus dem Internet herunterlädt und zudem die DSL-Verbindung auch für das private Fernsehvergnügen nutzt, ist mit einer hohen Bandbreite in jedem Fall mehr als gut beraten.
Lag die maximal mögliche Bandbreite in der Vergangenheit bei 6.000 kBit/s, sind hier mittlerweile bis zu 16.000 kBit/s bei vielen Anbietern möglich. Allerdings zählen DSL-Anschlüsse mit solch hohen Bandbreiten nicht gerade zu den günstigsten Varianten.
Was die monatliche Grundgebühr für ein Komplettpaket betrifft, warten auf den Nutzer hier im Schnitt zwischen 40 und 50 Euro bei den klassischen DSL-Anbietern.
Etwas entspannter können Nutzer an die Suche nach dem passenden DSL-Anschluss herangehen, die zwar gern und viel im Internet surfen, aber nur selten mit größeren Downloads konfrontiert werden.
In einem solchen Fall kann sogar schon die Variante DSL 2.000 ausreichen. Wer dagegen auf Nummer sicher gehen und sich auch die Option für den einen oder anderen Download offen halten will, sollte dagegen beim DSL-Anschluss mit 6.000 kbit/s im Downstream zugreifen.
Die Bandbreite und das Kleingedruckte
Während der Suche nach einem neuen DSL-Anschluss lohnt sich auch ein Blick ins Kleingedruckte, denn nicht immer halten bunte Prospekte, was sie versprechen.
Ein Detail der Vertragsbedingungen betrifft auch die Bandbreite, denn im Kleingedruckten sichern die Anbieter ihren Kunden lediglich eine gewisse Mindestbandbreite zu.
Je nach Anbieter kann diese „Garantie“ deutlich schwanken. Vor der Entscheidung über die Bandbreite lohnt sich daher auch das Einholen von Informationen/Erfahrungen bezüglich der tatsächlichen Bandbreite des Hausanschlusses.
